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Borreliose News
Chronische Entzündungen - Therapie-Bremsen erkennen und abstellen

Borreliose – die multisystemische Infektionskrankheit.
Borreliose = Immunmanagement = Ursachenmanagement.

Eine Zusammenfassung der Dinge, die uns krank machen und die selbst eine ursächliche richtige Behandlung behindern können.

Dr. med. Adrian Stoenescu in einem längeren Beitrag der Zeitschrift Borreliose Wissen Nr. 41/2020 zum Schwerpunktthema "Chronische Entzündungen" (pdf-Datei) über die Therapie-Bremsen, vier Stressorentypen und weiteres bei der ärztlichen Behandlung der Borreliose.

Borreliose Wissen Nr. 41/2020

Warnzeichen ernst nehmen!

Nicht jeder Zeckenbiss bedeutet automatisch eine Infektion. Betroffene sollten aber bei den ersten Anzeichen wie zum Beispiel die Hautrötung nach dem Stich -die Wanderröte (Erythema migrans) einen Experten kontaktieren. Eine rechtzeitig erkannte Borreliose kann in den meisten Fällen sehr effektiv behandelt werden.

Die Wanderröte deutet auf eine Borreliose-Infektion hin, sie tritt aber nicht bei jedem mit Borrelien Infiziertem auf. Das Fehlen des Erythema migrans bedeutet damit aber nicht, dass keine Infektion mit Borrelien oder einem anderen Erreger vorliegt.

Die Wanderröte = Antwort des körpereigenen Immunsystems auf die Borrelieninfektion. Ist die Funktion des Immunsystems geschwächt, kann die Immunantwort des Körpers fehlen, das heißt, das Erythema migrans wird trotz einer Infektion dann nicht gebildet.

Die Lyme-Borreliose verläuft in mehreren Stadien. Die Inkubationszeit kann stark variieren und sich über Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre erstrecken. Deswegen bringen viele von einem Zeckenbiss Betroffene später auftretende Symptome zunächst nicht mit dem Stich in Verbindung.

Die unterschätzte "Syphilis" aus dem Wald

Die Lyme-Krankheit / die Borreliose ist eine tückische Erkrankung mit vielen Gesichtern und Masken und deshalb mit den Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die von den Gesetzlichen Krankenkassen getragen werden, meist nur unzureichend abzuklären.

Experten bezeichnen die Zeckenkrankheit auch als die „Syphilis des 3. Jahrtausends“. Im Gegensatz zu den Erregern der Syphilis sind die Erreger der Borreliose aber weitaus anpassungsfähiger an neue Lebensumstände und deshalb auch resistenter gegen vielen Therapien.

Borreliose ist eine multisystemische Infektionskrankheit mit einer Vielzahl von Symptomen, unterschiedlichen Krankheitsverläufen sowie teilweise langen Inkubationszeiten. Das macht das Erkennen der Erkrankung oftmals sehr schwierig. Als „Ursachenmediziner“ ist es mir sehr wichtig, Ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen.

Für die Diagnose und Therapie der Lyme-Borreliose sind eine sorgfältige Ursachenforschung, Anamnese, Klinik und Laboruntersuchungen deshalb essentiell - wie auch bei anderen Infektionskrankheiten. Gerade die Diagnostik ist bei der Zeckenkrankheit extrem wichtig, weil sie letztendlich entscheidet, ob bei Ihnen eine Borreliose vorliegt oder nicht. Passt die Symptomatik trotz negativer Laborwerte (weil diese nicht empfindlich genug sind) zu einer Lyme-Borreliose, dann empfiehlt sich eine Borreliosetherapie „als ob“ zu beginnen. Geht es dem Patienten nach kurzer Zeit besser, dann wird die Therapie fortgeführt. Das ist nicht nur meine eigene Erfahrung, sogar die Deutsche Gesellschaft für Borreliose e.V. empfiehlt Ähnliches.

Die Dr. Stoenescu-Methode

Die Untersuchung von Infektionen mit Borrelien, Viren und Parasiten sowie ihre Behandlung erfordert viel Wissen und große Erfahrung. Mit der von mir entwickelten „Dr. Stoenescu-Methode“ bin ich in der Lage, innerhalb kürzester Zeit eine Diagnose und damit eine wirksame Therapie zu finden. Das Ziel meiner „Dr. Stoenescu-Methode” ist es, bereits vor dem Auftreten einer ernsten Erkrankung die Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen.

Gerne erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam eine Lösung für Ihre spezielle Krankheit und Ihre Problematik.

Die Dr. Stoenescu-Methode

„Parasiten bei Menschen“ haben mich geprägt

Vielleicht fragen Sie sich, warum ein Anästhesist, Schmerzmediziner und Naturheilkundler sich so ausführlich mit dem Thema „Parasiten beim Menschen“ beschäftigt. Die Borreliose kann auch von Parasiten übertragen werden! Grundlegende Erfahrungen mit der „Zeckenkrankheit“ machte ich durch die Borreliose-Erkrankung meiner Schwiegermutter. Umfangreiche Recherchen in der Naturheilkunde, in der Umweltmedizin sowie in der Infektiologie brachten mir neue Erkenntnisse. Ich erfuhr etwas über die silent Inflammation (= stille Dauerinfektion), über Co-Infektionen mit anderen Erregern, die mit der Borreliose gleichzeitig in den Körper hineinmarschieren. Ich besuchte Kongresse zum Thema Lyme-Borreliose, hörte mir Vorträge zum Thema an, hospitierte in einem Borreliose-Zentrum (wegen der Hyperthermie-Therapie), lernte Frau Petra Hopf-Seidel an, las ihr wunderbares Buch "Krank nach Zeckenstich", sprach mit führenden Labors in Deutschland...

Früher hatte auch ich ein eher distanziertes Verhältnis zu Parasiten, Borrelien, Viren oder Würmern. Das hat sich grundlegend geändert. Inzwischen habe ich die Abscheu vor ihnen verloren. Ich habe sogar eine richtige Leidenschaft für diese intelligenten Kreaturen entwickelt. Wie das kam? Ich werde Ihnen meine Geschichte erzählen.

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Privatpraxis Dr. med. Adrian Stoenescu